Premiere für die E-Sport Schulliga Floridsdorf

Projektteam Schulliga Floridsdorf
Georg Papai (Bezirksvorstehung Floridsdorf), Laura Peter, David Ihl (Limesoda), Bruno Gramperl, Michael Fleischhacker (Bildungsdirektion für Wien), Natalie Denk (PICAPIPE / Donau-Universität Krems)

Die E-Sport Schulliga Floridsdorf ging an den Start und wir sind sehr stolz, das Pilotprojekt gemeinsam mit der Bildungsdirektion für Wien, Limesoda, Austrian Force und dem Zentrum für Angewandte Spieleforschung der Donau-Uni Krems ins Leben gerufen zu haben. Im Rahmen des Projekts untersuchen wir, wie sich die Begeisterung für Gaming und E-Sport der Schüler und Schülerinnen mit der Schule verbinden lässt. Pilotiert wird die Schulliga - dank der Unterstützung durch die Bezirksvorstehung und Schulverwaltung - im Bezirk Floridsdorf gemeinsam mit 12 Neuen Mittelschulen und mehreren Jugendzentren im Bezirk. Bis Ende März hatten die Teams Zeit sich anzumelden. . Die Anmeldezahl zeugt von großem Interesse: 49 Teams mit insgesamt 294 Schüler und Schülerinnen stehen nun in den Startlöchern zur Trainingsphase.

Hier die wichtigsten Fakten zur Schulliga im Überblick:

Die Teams: Die Schülerinnen und Schüler organisieren ihre Teams grundsätzlich selbst. Jedes Team besteht aus sechs Personen - davon mindestens 3 Mädchen.

Die Spiele: Für die Liga haben wir Rocket League, Overcooked 2 und FIFA19 gewählt, wobei jedes Team mit allen drei Spielen antritt und am Ende die Gruppenwertung entscheidet. Alle Spiele werden auf der PlayStation 4 gespielt. Bei der Auswahl der Spiele wurden selbstverständlich Altersfreigaben (PEGI) und Altersempfehlungen (z.B. bupp.at) beachtet.

Training und Qualifikation: Im Rahmen des Projekts möchten wir Schulen und Jugendzentren näher zusammenbringen. So findet die Organisation in der Schule statt, die Trainings- und Qualifikationsspiele werden in den Jugendzentren im Bezirk abgewickelt. Damit dies möglich wird, haben wir gemeinsam mit dem Hauptsponsor Limesoda die Jugendzentren mit PlayStations ausgestattet.

Förderpotenziale: Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitstudie, durchgeführt vom Zentrum für Angewandte Spieleforschung, untersuchen wir, welche Kompetenzen und Fertigkeiten durch das Projekt gefördert werden können und welchen Rahmen es braucht, um eben diese in weiterer Folge im Schulunterricht aufzugreifen. Hier sind einerseits Kompetenzen angesprochen, die zum Meistern der Spiele gefragt sind (z.B. Geschicklichkeit, Ausdauer, Konzentration) sowie Kompetenzen, die beim Spielen im Rahmen einer E-Sport Liga im Fokus stehen (z.B. Organisationstalent, Teamfähigkeit, Selbstdisziplin). Mit der Mädchenquote möchten wir bewusst Schülerinnen ermutigen, in die sonst männlich dominierte E-Sport Welt einzusteigen. So sollen Rollenklischees aufgebrochen werden und zudem in weiterer Folge Mädchen in ihrem Selbstvertrauen in technischen Fertigkeiten gestärkt werden. Wir freuen uns sehr, dass nun insgesamt 148 Gamerinnen bei der Liga dabei sind. Das Anliegen, Frauen und Mädchen in der Gaming-Szene zu fördern, verfolgen wir bereits auch mit unserem Projekt “League of Girls” (www.league-of-girls.com).

Wie geht’s weiter? Bis Anfang Juni werden Qualifikationsspiele in den Jugendzentren ausgetragen. Das große Finale mit den besten Teams findet voraussichtlich Mitte Juni im Bezirksamt Floridsdorf statt. Auf www.esport-hub.at berichten wir laufend über aktuelle Ereignisse und die Ergebnisse rund um die Liga.

Lasset die Spiele beginnen!